Bei den Fotos fassen wir uns in Geduld, wollen aber natürlich noch mehr sehen. Genieße die letzten Wochen!
Tante Ulla und Onkel Peter
In Chimoeo blieben wir 2 Tage und fuhren dann erst mit dem Bus zur Grenze und blieben dann hinter der Grenze in Blantyre in einem Motel um nächsten Morgen dann mit dem Chickenbus nach Monkeybay, um an den Lake zu kommen. Ein Chickenbus ist dieser Bus, den ihr sicher aus Afrikafilmen kennt. Ein alter bus voller Leute, oben das Gepaeck drauf und mittendrin wir. Zwei kleine weisse Lichter. Man muss es erlebt haben.
Nach 10h Busfahrt, einem Typ der uns gleich zu unserem Backpacker brachte und Schmuck verkaufen wollte, dass seine schwester in die schule kann, kamen wir am Lake an. Was fuer ein Traum. Ehrlich. Ein absoluter Traum von Blick.
In diesem Backpacker verbrachten wir die Weihnachtszeit. So schön wie es auch war, aber zu Weihnachten gehöhrt die Familie. Ich gebe es zu, ich habs wirklich vermisst. Aber wir lernten sehr nette Leute kennen und hatten eine super Zeit und schnorchel in mitten von bunten Fischen ist auch nicht zuverachten.
Nach 3 Tagen verliessen wir wieder Monkeybay und machten uns auf dem Weg wieder nach Mosambique über Mangochi, Livonde und Nsanama, wo wir in einem Resthouse übernachteten, was wirklich ein drecksloch war. Naja aber wir hatten etwas zum schlafen.
Naja, nun wollten wir wieder nach Mosambique. Wir wollten ja noch ans Meer. Nachdem wir erst am falschen Grenzübergang waren und wir kein Visa bekamen, erreichten wir am 28.12. Mosambique. Am Grenzübergang Malimba begrüssten uns 20 Radfahrer, die uns nach Mosambique zu Grenze bringen wollten. Sie bequatschten uns die Hälfte der Strecke, aber uns war es echt zu doof für 2km Geld auszugeben, das koennen wir wirklich auch laufen dachten wir und so gaben immer mehr radfahrer auf.
Wir fuhren dann also wieder mit einem Truck in Richtung Cuamba an wiedermal winkenden Kindern vorbei, starkem Regen und zwischendurch suchten wir schutz unter einer riesen Plane. Super Sache sowas.
Nach ca 3h, total dreckig und durchnässt kamen wir in Cuamba an. In cuamba telte ich das erstemal seit ich weg bin mit bianca. Sie hatte am 28.12 Burzeltag und es war echt schön mal wieder was von ihr zu hören. In Cuamba verbrachten wir 2 Tage und fuhren dann mit dem zug nach Nampula. 11h Fahrt in der 2.klasse. Echt ein guter Zug.
In Nampula gingen wir dann sofort zum Flughafen. Wir lernten am Flughafen 2 Leute aus Leipzig kennen und erkundeten uns nach Flügen nach Maputo. Wir hatten insgesam 7500medcash. Was ca. 200us Dollar sind. An dem Abend sagte man uns das es Flüge für 3200 gibt also kein problem. Nächsten früh hieß es die Flüge sind nur fuer 4300 da. Naja wir erklärten dem netten Mann von der LAM (Fluggesellschaft), das wir net soviel Geld hätten. Nach vielen Telefonaten gab er uns ein ok, dass wir fuer 3200 Flüge bekommen. Supersache. Die Nacht verbrachten wir überings vor dem Flughafen Gebäude nach dem wir erst auf der Polizeiwache sassen und ein Polizist uns ein Platz zugewiesen hatte.
Wir flogen also über Pemba und Beira nach Maputo in die Hauptstadt von Mosambique. Nach einem schönen Flug kamen wir in Maputo an und ein Taxifahrer brachte uns umsonst in einen Backpacker. Dort blieben wir fuer 2 Tage und erlebten ein einmaliges Silvester.
Wir feierten also mit ca. 4000 Leuten auf einem Livekonzert. Versorgten den abend ein Strassenkind, lernten gute Leute kennen, Dominik fuhr noch mit ins Krankenhaus und half den Sanitaetern und ich unterhielt mich mit Händen und Füssen mit einheimischen. Super Sache. Obwohl mir meine Jungs aus Deutschland schon zeitweise fehlten. Überhaupt gab es immer wieder momente wo wir an zu Hause dachten. An deutschland, an Windhoek usw.
Aber Windhoek ist halt wie Heimat geworden. Um halb 5 war der Abend dann vorbei. Wir hatten die Nacht also zum Tag gemacht. Willkommen im Jahr 2008 . Nächsten Tag gingen wir noch zum Strand. Ziemlich dreckig wie die ganze stadt.
Einen Tag spaeter verliessen wir dann Maputo und fuhren mit dem Minibus in Richtung Grenze nach Südafrika.
Nach ein bissl warten an der Grenze, waren wir dann endlich in Komatipoort (Südafrika). Nachdem wir bei Wimpy essen waren, Geld holten und zufällig eine Familie kennenlernten, die eine halbe Stunde entfernt wohnte im Marlothpark, fuhren wir mit ihnen dort hin und hatten ein super Backpacker.
Es war niemand da. Nur wir. Ein Holzhaus mitten im Wald. Angegrenzt an den Krügernationalpark. Abends schlief man mit Löwengebruell ein. Wir blieben 2 Tage. Waren am Crocodilriver, sahen Hippos, Impalas, hatten am Haus Besuch von Familie Warzenschwein usw. eine super Sache.
Vom Marlothpark brachten uns die Besitzer nach Nelspruit in ein nächtes Backpacker. Dort blieben wir aber nur eine Nacht. Machten abends noch eine Nachtwanderung, waren lecker Lasagne essen und liessen es uns gut gehen.
Dann machten wir uns mit einem grossen Bus von SA Roadlink nach Johannesburg. Eigentlich wollten wir Johannesburg vermeiden,aber da von dort die besten Verbindungen sind, nahmen wir das in Kauf. Nach einer langen Fahrt und einem am Anfang überbuchten Bus kamen wir in Johannesburg an.
Auf dem ersten Blick eine schöne Stadt, auch unser Backpacker war super. Nur Johannesburg ist wohl eine der gefährlichsten Städte der Welt. Keiner macht igrendwas zu Fuss. Nachts ist die Stadt wie tod und selbst am Tag solltest du als weisser nicht raus. Naja, wir gingen aber ein Tag doch raus, blieben aber in sicheren Gebieten.